08.01.2016
Das Rennen um die Hofburg ist eröffnet!
Wer will Präsident oder Präsidentin werden?
Imgard Griss war die erste, die ihren Willen zur Kandidatur kund gab.
Die Juristin kündigte bereits im Dezember 2015 an, sich der Wahl stellen zu wollen.
Am 8. Jänner wagte sich dann auch Alexander Van der Bellen aus der Deckung.
Darüber hinaus haben auch Adrien Jean-Pierre Luxemburg-Wellenstein und Martin Wabl ihre Absicht zu kandidieren, bekanntgegeben.
Ob Ulrich Habsburg-Lothringen, auf dessen Initiative hin 2011 der „Habsburgerparagraph“ abgeschafft wurde, nun auch wirklich antritt, ist noch nicht bekannt.
Wie wird man eigentlich BundespräsidentIn?
„Ein Kandidat oder eine Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten muss spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 35. Lebensjahr vollendet haben (alle Österreicherinnen und Österreicher, die bis zum Ablauf des Wahltages ihren 35. Geburtstag gefeiert haben) und muss zum Nationalrat wählbar sein.“ (Quelle: BMI)
Darüber hinaus muss innerhalb einer festgelegten Frist bei der Bundesbehörde ein „Wahlvorschlag“ einbracht werden. Dieser umfasst persönliche Daten zur Person, eine Zustimmungserklärung und einen Kostenbeitrag von € 3.600,-. Damit der Wahlvorschlag auch rechtsgültig wird, bedarf es mindestens 6.000 Unterstützungserklärungen. Dies ist ein klares Unterscheidungsmerkmal zum Nationalratswahlrecht - dort reichen die Unterschriften von drei Abgeordneten.
Allen bisherigen Umfragewerten zum Trotz: Nur wer diese Auflagen erfüllt, darf sich der Wahl stellen. Als spätest möglicher Wahltermin gilt der 24. April 2016.
Titelfoto: CC BY 2.5; Leopoldinischer Trakt Vienna Panorama.jpg; Gryffindor Panorama made by Digon - Eigenes Werk